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CI-Versorgung

1. Gespräch mit einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt

Wenn bei einem Patienten selbst leistungsstarke Hörgeräten nicht mehr ausreichen, zu telefonieren und Sprache zu verstehen, kann ein Cochlea-Implantat in Frage kommen. Als HNO-Arzt sind Sie erster Ansprechpartner für Informationen zum Cochlea-Implantat. Für weiterführende Untersuchungen überweisen Sie den Patienten an eine spezialisierte HNO-Klinik in Ihrer Nähe.

2. Voruntersuchungen und Beratung

In der Klinik wird unter Berücksichtigung aller Befunde und in gemeinsamer Abstimmung mit dem Patienten geklärt, ob ein CI in Frage kommt. Die Kosten für eine CI-Versorgung werden in aller Regel von den Krankenkassen übernommen.

3. Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (CI)

In Deutschland und Österreich haben sich bereits über 80 Kliniken auf die Versorgung mit einem CI spezialisiert. Bei einer Implantation beträgt der Aufenthalt in der Klinik üblicherweise eine Woche.

4. Anpassung beim Audiologen

Vier bis sechs Wochen nach einer CI-Versorgung wird der Soundprozessor an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Nun beginnt für den Patienten ein neues Hör-Erleben. Sein Gehirn lernt, mit den neuen Sinneseindrücken umzugehen. Schritt für Schritt gewinnt er mehr Sicherheit.

5. Rehabilitation und Nachsorge

Audiologen und Therapeuten begleiten den Patienten dabei, die neuen Höreindrücke immer besser zuzuordnen und zu verstehen. Als HNO-Arzt bleiben Sie dabei ebenso vertrauter Ansprechpartner.